rauschig.weblog
» nach hause
weiter die spirale hinaus sind wir dem weg gefolgt, diesmal nicht alleine.
"HA! du kennst es! sehr gut"
"zu den dingen, welche einen denker in verzweiflung bringen können, gehört die erkenntnis, dass das unlogische für den menschen nötig ist, und dass aus dem unlogischen vieles gutes entsteht".
und wo sind wir angekommen? an dem punkt an dem wir feststellen, dass alle vorherigen gedanken und angestellte überlegungen, die uns an eben jenen geführt, unnütz sind und keinen wert mehr haben.
an diesem ort kann nichts mehr sinn machen. die werte unserer regeln und vorstellungen verblassen im angesicht der fundamentalen frage - 'warum eigentlich?'
dinge die wir in unserem alltäglichen verständnis klar und schlüssig betrachten, sind hier plötzlich nicht nur vollkommen wertlos sondern auch absurd unlogisch.
dazu gesellt sich die verwirrung, was mensch an diesem ort eigentlich zu suchen hat, und die angst vor der antwort auf die frage, was der gedanke mit sich bringt.
aber ich finde mich wieder hier. er ist mein zuhause geworden.
"HA! du kennst es! sehr gut"
"zu den dingen, welche einen denker in verzweiflung bringen können, gehört die erkenntnis, dass das unlogische für den menschen nötig ist, und dass aus dem unlogischen vieles gutes entsteht".
und wo sind wir angekommen? an dem punkt an dem wir feststellen, dass alle vorherigen gedanken und angestellte überlegungen, die uns an eben jenen geführt, unnütz sind und keinen wert mehr haben.
an diesem ort kann nichts mehr sinn machen. die werte unserer regeln und vorstellungen verblassen im angesicht der fundamentalen frage - 'warum eigentlich?'
dinge die wir in unserem alltäglichen verständnis klar und schlüssig betrachten, sind hier plötzlich nicht nur vollkommen wertlos sondern auch absurd unlogisch.
dazu gesellt sich die verwirrung, was mensch an diesem ort eigentlich zu suchen hat, und die angst vor der antwort auf die frage, was der gedanke mit sich bringt.
aber ich finde mich wieder hier. er ist mein zuhause geworden.
» atempause
manchmal hat man viele gedanken. manchmal hat man wenig. manchmal muss man die oft loswerden. manchmal stauen sie sich auf. manchmal hat man garnichts.
ich widme diesen eintrag nach einem knappen jahr atempause der stille selbst die hier geherrscht hat.
social networks haben dazu beigetragen, dass sich bei mir nichtsmehr aufstaut was raus muss. das bedürfnis zu schreiben und ventilieren wurde in kleinen dosen (mehrzahl von dosis, nicht die alu behälter) bzw. ausbrüchen ausgelassen, zu denen man dann entweder einen daumen hoch 'xy likes this!', oder ein kurzes kommentar abgeben konnte.
verkrüppelte kommunikation eigentlich. und ich weiß garnicht was mir lieber ist. garkeine resonanz anderer auf meine gedanken oder rudimentäre, nur halb interessierte. wie schon mein dad meinte "you are a man of many words". i can't help it.
zwar sind alle da, hübsch und bunt in meiner friends list. 90% kennen mich kaum, wollen mich auch garnicht kennen oder mochten mich nie wirklich. war immer zu,... spießig, zu eigenwillig, zu überheblich. vielleicht. vielleicht ist es auch deswegen still geworden. in mir. still weil ich aufgegeben hab wirklich nach außen zu gehen, zu teilen, in der antizipation, dass den schaß eh kan interessert, oder keiner versteht.
aber das ist wohl der kern des problem - vielleicht fühlt man sich unverstanden, weil es garnichts zu verstehen gibt. wer kann schon wissen, dass hinter dem was man von sich gibt, möglicherweise ein kurzes 'statusupdate', mitunter tage an hirnf****rei zusammenfassen. und gibt das einem gedanken auch schon wertigkeit, oder qualität?
der einzige trost ist wohl, dass man relativ sicher sein kann, dass irgendwo jemand sitzt, der sich just in diesem moment genau so fühlt wie man selbst.
jedenfalls habe ich gemerkt, dass ich nicht für andere schreibe. sondern für mich, und die stille hoffnung dass jemand etwas liest und sagt "ja, genau das!", sowieso nur ein notwendiges gefühl des instinktes ist, einer gruppe angehören zu wollen, nicht ausgegrenzt zu sein, die überlebenschance zu erhöhen.
manche menschen müssen damit leben außenseiter zu sein, weil sie außenseiter sind, als solche aufgewachsen sind, und nichts anderes gelernt haben.
gasp.
ich widme diesen eintrag nach einem knappen jahr atempause der stille selbst die hier geherrscht hat.
social networks haben dazu beigetragen, dass sich bei mir nichtsmehr aufstaut was raus muss. das bedürfnis zu schreiben und ventilieren wurde in kleinen dosen (mehrzahl von dosis, nicht die alu behälter) bzw. ausbrüchen ausgelassen, zu denen man dann entweder einen daumen hoch 'xy likes this!', oder ein kurzes kommentar abgeben konnte.
verkrüppelte kommunikation eigentlich. und ich weiß garnicht was mir lieber ist. garkeine resonanz anderer auf meine gedanken oder rudimentäre, nur halb interessierte. wie schon mein dad meinte "you are a man of many words". i can't help it.
zwar sind alle da, hübsch und bunt in meiner friends list. 90% kennen mich kaum, wollen mich auch garnicht kennen oder mochten mich nie wirklich. war immer zu,... spießig, zu eigenwillig, zu überheblich. vielleicht. vielleicht ist es auch deswegen still geworden. in mir. still weil ich aufgegeben hab wirklich nach außen zu gehen, zu teilen, in der antizipation, dass den schaß eh kan interessert, oder keiner versteht.
aber das ist wohl der kern des problem - vielleicht fühlt man sich unverstanden, weil es garnichts zu verstehen gibt. wer kann schon wissen, dass hinter dem was man von sich gibt, möglicherweise ein kurzes 'statusupdate', mitunter tage an hirnf****rei zusammenfassen. und gibt das einem gedanken auch schon wertigkeit, oder qualität?
der einzige trost ist wohl, dass man relativ sicher sein kann, dass irgendwo jemand sitzt, der sich just in diesem moment genau so fühlt wie man selbst.
jedenfalls habe ich gemerkt, dass ich nicht für andere schreibe. sondern für mich, und die stille hoffnung dass jemand etwas liest und sagt "ja, genau das!", sowieso nur ein notwendiges gefühl des instinktes ist, einer gruppe angehören zu wollen, nicht ausgegrenzt zu sein, die überlebenschance zu erhöhen.
manche menschen müssen damit leben außenseiter zu sein, weil sie außenseiter sind, als solche aufgewachsen sind, und nichts anderes gelernt haben.
gasp.
» sein bruder?

tatsächlich handelt es sich hier (das design ließe es aber vermuten) nicht um feuchtwischtücher, badreiniger mit polarfrische oder bodenimprägnierung, sondern um ein antibiotikum, dass ich eine woche lang einwerfen musste.
"einmal ambroxol, einmal nasivin,..." "... und einmal meister propper mit haaren!"
» zwo inches
ive debunk so mich u votldf Jill a ban St zwü Ichres
so oder so ähnlich hat der typ mit der eigenartigen brille gemeint, er hätte schon so viel getrunken, dass er einen mann auf 5.08 cm umbringen würde.
interessant ist auch die studienkollegin, die zwar meine hilfe verschmäht hat, aber um 6 uhr (wohlgemerkt mit zeitumstellung, die ich und er überhaupt nicht gepackt haben) immer noch an ihrem verbauten commit immer noch an ihrer swe application sitzt. immer noch.
auch sehr interessant ist das publikum der ersten u- und straßenbahnen, mit denen ich schon seit ewigkeiten nichtmehr gefahren bin. aber noch viel viel interessanter ist das publikum der ubahnstation nussdorferstraße so gegen 23 uhr. unglaublich. nie wieder. sorry. so weit fahr ich nichtmal für irn-bru. welches ich nichtmal bekommen hab. nichtmal annähernd. nichtmal.
naja. leo ist wiedermal ein bisschen betrunken. und emmi verpasst wiedermal diese unsagbar tolle gelegenheit. wiedermal.
in diesem sinne.
schlaf gut. bis morgen (manches versteht man eben nur selbst)!
so oder so ähnlich hat der typ mit der eigenartigen brille gemeint, er hätte schon so viel getrunken, dass er einen mann auf 5.08 cm umbringen würde.
interessant ist auch die studienkollegin, die zwar meine hilfe verschmäht hat, aber um 6 uhr (wohlgemerkt mit zeitumstellung, die ich und er überhaupt nicht gepackt haben) immer noch an ihrem verbauten commit immer noch an ihrer swe application sitzt. immer noch.
auch sehr interessant ist das publikum der ersten u- und straßenbahnen, mit denen ich schon seit ewigkeiten nichtmehr gefahren bin. aber noch viel viel interessanter ist das publikum der ubahnstation nussdorferstraße so gegen 23 uhr. unglaublich. nie wieder. sorry. so weit fahr ich nichtmal für irn-bru. welches ich nichtmal bekommen hab. nichtmal annähernd. nichtmal.
naja. leo ist wiedermal ein bisschen betrunken. und emmi verpasst wiedermal diese unsagbar tolle gelegenheit. wiedermal.
in diesem sinne.
schlaf gut. bis morgen (manches versteht man eben nur selbst)!
» freiheit oder 'drei uhr morgens'
'ich bin ein bisschen betrunken', sagt leo leike. während emmi schläft.
trotzdem. sich fünfzehn minutenlang frei fühlen. dazu reicht für mich von dem freund ('ehemaliger arbeitskollege') der nach 4 liter bier betrunkener ist als man selbst, obwohl er sich damit rühmt 'abgehärtet zu sein', auf der einsiedlergasse dem schneestreifen zu folgen den autos durch ihre bauweise (räder auf der seite) hinterlassen.
drei uhr morgens mit riesen kopfhörern mitten auf der straße, ohne 'zu schaun' an kreuzungen vorbeizulaufen ist einfach toll. man fühlt, dass die ganze urbane welt rundherum schläft, einem um diese uhrzeit alles offen steht, obwohl nichtsmehr offen hat.
du stehst im zentrum der spirale. im zentrum der gedankenspirale die dich unweigerlich immer an den selben punkt führt, dem du jeden tag mit oberflächlichkeit versuchst zu entweichen. in dieser kurzen zeit fühlst du dich als herr dieser oberflächlickeit.
und das alles mit ein bisschen alkohol...
trotzdem. sich fünfzehn minutenlang frei fühlen. dazu reicht für mich von dem freund ('ehemaliger arbeitskollege') der nach 4 liter bier betrunkener ist als man selbst, obwohl er sich damit rühmt 'abgehärtet zu sein', auf der einsiedlergasse dem schneestreifen zu folgen den autos durch ihre bauweise (räder auf der seite) hinterlassen.
drei uhr morgens mit riesen kopfhörern mitten auf der straße, ohne 'zu schaun' an kreuzungen vorbeizulaufen ist einfach toll. man fühlt, dass die ganze urbane welt rundherum schläft, einem um diese uhrzeit alles offen steht, obwohl nichtsmehr offen hat.
du stehst im zentrum der spirale. im zentrum der gedankenspirale die dich unweigerlich immer an den selben punkt führt, dem du jeden tag mit oberflächlichkeit versuchst zu entweichen. in dieser kurzen zeit fühlst du dich als herr dieser oberflächlickeit.
und das alles mit ein bisschen alkohol...
» crossplayer
nein, ist kein promo-gag von justice sondern 'der neue, trendige mp3 player im kreuzdesign'.diesen kann man bei http://www.ja-zu-benedikt.net gewinnen, wenn man sich dem papst gegenüber solidarisch erklärt im bezug auf die angriffe der medien.
oder man kauft ihn sich einfach beim 'kathShop'. und dort am besten gleich noch eine CD von "The Priests" mitbestellen (enthält geistliche Stücke wie "Pie Jesu" und "Ave Maria")!
wie war das mit gotteslästerung?
kann ich nur an sonseed mit ihrem youtube-smash-hit 'tsch-tsch-jesus is a friend of mine' denken.
he tought me how to praise my god
but still play rock and roll
» when i'm in the pit...
tja die pit. eine der interessantesten gruppendynamiken die am ehesten auf punk-musik-angehauchten konzerten zu beobachten ist.
da hab ich schon alles gesehen. fremde leute die mir beim aufsteigen zum crowdsurfing helfen. wenn jemand auf den boden fällt, wird sofort abstand gehalten und zwei, drei leute ziehen sie/ihn möglichst schnell wieder hoch. da bilden sich auch gemeinschaften gegen jene menschliche kreisel die unbedingt ihre gliedmaßen als schläger verwenden wollen.
furchtbar nervig. tanzen, yea. wild um sich schlagen?! nein bitte nicht.
jedenfalls durfte ich gestern beobachten, wie so ein post-pubertäres langhaar bubi am weg war sich bewusstlos schwindling zu drehen und möglicherweise mit umschwingenden armen jemanden zu verletzen. leute rund um ihn hatten schon 2 meter abstand genommen.
plötzlich erscheint der kopf eines security über dem vorderen zaun und schnappt sich (mit lederhandschuen geschützten händen) einen haarschopf des kreisels, reisst ihn zu sich und gibt ihm ein ordentliches 'talking to' mit ziemlich aggressivem gesichtsausdruck. danke security.
schei... hat das schmerzhaft ausgesehen.
also kinder, moral von der geschicht': don't punch and kick, don't fuck up shit!
da hab ich schon alles gesehen. fremde leute die mir beim aufsteigen zum crowdsurfing helfen. wenn jemand auf den boden fällt, wird sofort abstand gehalten und zwei, drei leute ziehen sie/ihn möglichst schnell wieder hoch. da bilden sich auch gemeinschaften gegen jene menschliche kreisel die unbedingt ihre gliedmaßen als schläger verwenden wollen.
furchtbar nervig. tanzen, yea. wild um sich schlagen?! nein bitte nicht.
jedenfalls durfte ich gestern beobachten, wie so ein post-pubertäres langhaar bubi am weg war sich bewusstlos schwindling zu drehen und möglicherweise mit umschwingenden armen jemanden zu verletzen. leute rund um ihn hatten schon 2 meter abstand genommen.
plötzlich erscheint der kopf eines security über dem vorderen zaun und schnappt sich (mit lederhandschuen geschützten händen) einen haarschopf des kreisels, reisst ihn zu sich und gibt ihm ein ordentliches 'talking to' mit ziemlich aggressivem gesichtsausdruck. danke security.
schei... hat das schmerzhaft ausgesehen.
also kinder, moral von der geschicht': don't punch and kick, don't fuck up shit!



